Abgeschlossene Projekte
Hier finden Sie einen Überblick über bereits abgeschlossene Projekte von iccura projects. Sie zeigen, wie wir gemeinsam mit unseren Partnern seit Jahren an der Verbesserung der gesundheitlichen und psychosozialen Versorgung geflüchteter Kinder und Jugendlicher in Hamburg arbeiten – von der kindgerechten Gestaltung von Unterkünften bis zur trauma-sensiblen Begleitung im Alltag. Die daraus gewonnenen Erfahrungen fließen kontinuierlich in unsere aktuellen und künftigen Projekte ein.
Kinderfreundliche Unterkunft (2018/2022) in Kooperation mit Plan International Deutschland e.V. und Förderung des Bezirksamtes Altona
Ziel: Verbesserung der Unterbringungsbedingungen für Säuglinge und Kleinkinder in öffentlich-rechtlichen Unterkünften (örU), um ein gesundes Aufwachsen zu fördern.
Maßnahmen:
- Beratung von Unterbringungsunternehmen wie „Fördern und Wohnen“ zur kindgerechten Gestaltung von Wohnverhältnissen.
- Bereitstellung kinderfreundlicher Räume mit pädagogischen Fachkräften, die das Wohlbefinden der Kinder in der Unterbringung fördern und die Vernetzung in den Sozialraum herstellen.
Kindersprechstunde (2022) gefördert von Save the Children Deutschland e.V.
Ziel: Stärkung der Kinderrechte und Sicherstellung der frühzeitigen gesundheitlichen Versorgung von geflüchteten Kindern durch ein niederschwelliges Angebot.
Maßnahmen:
- Bereitstellung einer „Kindersprechstunde“ in öffentlich-rechtlichen Unterkünften, bei der geflüchtete Kinder ihre gesundheitlichen Beschwerden und Anliegen äußern können.
- Traumafokussierte Begleitung, um spezifische Belastungen zu erkennen und zu behandeln.
- Aufklärung und Empowerment der Kinder und Eltern bezüglich ihrer Gesundheitsrechte.
Child Health Worker (2023/2024 und 2024/2025) gefördert durch die Stiftung Hamburg macht Kinder gesund
Ziel: Förderung der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen sowie Qualifizierung von Fachpersonen, um eine nachhaltige, frühzeitige Unterstützung und Vernetzung mit der Gesundheitsversorgung im Sozialraum zu gewährleisten.
Maßnahmen:
- Qualifizierung von Fachpersonen in kultursensibler Trauma-Erstberatung und Stärkung ihrer Beratungskompetenz zu Kindergesundheit.
- Wöchentliche Gruppenangebote zur Resilienzstärkung und Psychoedukation, um Kinder und Eltern in gesundheitsrelevante Themen zu unterstützen.
- Frühzeitige Identifikation durch Screening und niederschwellige Einzelgespräche von psychischen Belastungen bei Kindern und Jugendlichen.
- Mapping bestehender Gesundheitsangebote im Sozialraum und Vermittlung betroffener Kinder und Jugendliche an die Regelversorgung.
Jedes abgeschlossene Projekt hat dazu beigetragen, Versorgungslücken sichtbar zu machen und tragfähige Modelle für die Praxis zu entwickeln. Wir danken allen Förderern, Partnerorganisationen und Fachkräften, die diese Arbeit möglich gemacht haben.
Einen Einblick in unsere laufenden Vorhaben finden Sie auf der Seite Aktuelle Projekte.